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留学日志(张卡)

【来源: | 发布日期:2013-12-26 】

Bericht ueber meinen deutschen Aufenthalt

Das Wetter in Deutschland scheint im Moment verrueckt zu werden. Vor allem ist es sehr wechselhaft--vor einigen Minuten regnete es noch sehr stark, jetzt grillen die Leute schon wieder in der Sonne, ganz genau wie im Radio berichtet wird, der Regen werde waermer.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es in grossen Topfen regnete , als ich zum ersten Mal auf dem Land landete. Im letzten Semster, als ich taeglich mit dem mir uebergrossen Fahrrad unterwegs zwischen Uni und zu Hause fuhr, hatte das Wetter auch meistens schlechte Laune. Unvergesslich ist auch,als ich bei einer russischen Dozentin ‘es’ im Satz’es regnet’ als Pseudosubjekt bestimmte, regnete es wie mit Eimern.

Viel zu viel verregnete Erfahrungen tragen aber bei, dass ich unbedingt einen Regenschirrm mitnehme, wenn ich ausgehe. Haette ich nicht so viel Regen selbst erlebt, wuerde ich die Aussage der 85-jaehrigen Oma nicht verstehen” Die Suedeuropaeer haben sonniges Wetter und sind in der Lage, schoen draussen zu sitzen. Wir koennen aber nur zu Hause bleiben” ,als ich fragte, warum alles bei ihr zu Hause so ordentlich und schoen aussah.

Im Winter faellt Regen natuerlich in Form vom Schnee. Heilige schneeweisse Weihnachten gefeiert zu haben ist auf jeden Fall schoen, allerdings haette es im Fruehling etwas waermer werden sollen und nicht zu weiss aussehen duerfen. Im letzen Winter und diesem Fruehjahr habe ich mehr Schnee in Deutschland gesehen, als in den vergangenen 20 Jahren in China, ganz ernst gemeint und eiskalt.

“Es ist bei uns in Xi’an schon laengst ueber 30 Grad” erzaehlte ich meinem Mitbewohner Martin, der nur Sport im Sinn hat (jeden Tag 2 Stunden laufen und eine Stunde im Fitnissraum verbringen) ,aber ganz ganz lieb ist. “ Vermisst du alles in deiner Heimat? Willst du nicht in Deutschland bleiben? “fragte er . “ Ich kann kaum mehr eine Minute erwarten, zurueck zu kehren”,erwiderte ich auf seine Frage ”Deutschland ist schoen,aber mir fehlt irgendwas hier”.

Ehrlich gesagt, ich weiss auch nicht , was mir fehlt.

Ausser Niederschlag kann sagen, dass ich persoenlich sehr viel positive Erfahrungen hier in Deutschland gemacht habe, von denen einige mich sehr beeindruckt haben.

Nun, nur wenn man im Ausland waere , koennte man sich erst am staerksten fuehlen, was fuer eine Bedeutung der Name vom Vaterland fuer sich selbst hat. Das gilt auch ungekehrt, man steht dementsprechend auch immer fuer seinen Staat.

Immer wenn ich sagte, dass ich Chinese bin, wurde an erster Stelle eine Frage gestellt : Esst euch echt Hunde? Darauf konnte ich nur antworten : Ich persoenlich nicht. Was soll ich sagen?

Warum denken die Deutschen alle , dass jeder Chinese gerne Hund isst? Solche Fragen und die komischen Augenblicke von den Leuten haben mich so gequaelt ,dass ich kein eiziges Wort mehr mit denen darueber reden wollte. Mit der Zeit habe ich bemerkt, dass sie wirklich besonders nett zu Katzen und Hunden sind, was eben erklaert, warum sie sich fuer das Lebensqualitaet chinesischer Hunde so interessieren und ueber unsere Handlungsweise gegenueber Hunden so gewundert haben. Wenn man einen herumwandernden Hund oder eine obdachlose Katze auf der Strasse finden moechte, glingt es keineswegs, denn sie werden immer zu Hause gut gepflegt und von dem Besitzer wie eigene Kinder behandelt, was schon selten bei uns vorkommt. Darueber hinaus setzen sich viele Menschen in Deutschland fuer Tierschutz ein. Der Grundsatz des Tierschutzgesetzes lautet:” Niemand darf einem Tier ohne vernuenftigen Grund schmerzen, Leiden oder Schaden zufuegen(obwohl es gar keinen vernuenftigen Grund gibt) . Hinzu wundert es mich auch, dass sich so viel Menschen um die Tiere kuemmern und ein veganes Leben fuehren zu versuchen ( Veganismus ist eine Einstellung, Lebens- uns Ernaehrungsweise, die eine Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ablehnt) .Beispielsweise finden sich in der Mensa auch Schalter, wo nur leckeres veganes oder vegetarisches Essen geboten wird. Es ist eben kaum vorstellbar, dass meine Mitbewohnerin ohne Milch und Eier wohlschemeckenden Kuchen backen kann.-------Hunde sind die treusten Freunde der Menschen. “Ich mag Hund, kein Hundfleisch, wir sind tierlieb”,so sollte die Antwort sein.

Einmal war ich in tiefster Seele ergriffen, als ich in eimen Lokal al Kellnerin arbeitete. Eines Mittags kam ein Mann, der einen kleinen Hund auf den Arm nahm, zum Essen. Als ich bei der Bedienung aus Interesse fragte, wie der Hund hiess, zoegerte er einen Augenblick und sagte mit etwas trauriger Stimme:” Sie heisst Paula, ist aber schon 16 Jahre alt und kann leider nicht mehr sehen und hoeren.” Da wusste ich ploetzlich nicht mehr, wie ich mich verhalten sollte und fragte nur, ob sie vielleicht ein bisschen Wasser trinken wollte. Die Hundin ist schon seit langem taub und blind, aber er nimmt sie immer mit und ist fuer sie immer da.

Das ist auf keinen Fall Einzelfall und kommt allen anderen Deutschen auch ganz ganz normal vor, die mit Tieren sowieso in schoenster Harmonie leben. Hinter unserem Studentenwohnheim gibt es z.B. ein kleines Stueck Wald, wo ich schon oftmals zwei Hirsche und suesse kleine Igel gesehen habe. Zudem kann man mitten in der Stadt viele dicke niedliche Tauben auf der Strasse spazierengehen sehen , manchmal auch Gaense, die sich miteinander die Zeit geniessen. Da passen die Autofahrer neben Fussgaenger auch sehr auf die unwissende Tiere auf. Oft warten sie mit Geduld ganz schoen lange, bis die Spaziergaenger die Strasse erfolgreich ueberqueren.

Vor solchen deutschen Details habe ich wirklich grossen Respekt, ebenfalls auf der Ebene des Umweltschutzes. Dass sie sich u.a. so viel Muehe fuer Muelltrennung geben, halte ich auch fuer sinnvoll. Am Anfang wurde ich von meiner Mitbewohnerin stark kritisiert( natuerlich mit standhaltigen Argumenten), weil ich damit immer nicht klarkommen konnte. Danach bin ich vorsichtiger geworden und bin mir selber derer Wichtigkeit auch bewusst. Aus meiner Sicht sind diese Muelltrennung und Sammelsystem sehr ueberzeugend. Jeder deutsche Bundesbuerger ist zur Zeit aufgefordert, seinen Muell bereits beim Wegwerfen zu sortieren . In der Regel befinden sich fuenf Muelltonen bei jeder Oeffentlichkeit und in allen Haushalten ,jeweils fuer Altpapier, Altglas, Biomuell, Restmuell, Gelben Sack. Danach werden am haeufigsten Altpapier, Altglas ( zum Teil unterteilt in Weiss- und Buntglas und Verpackungen durch die Duales System Deutschland GmbH. Das Sammeln und Kompositieren von Bioabfall, Batterierecycling funktionieret ebenfalls auch gut).

Unsere Umwelt ist ja kein Automat, der einfach so und fuer immer gut funktioniert. Viele Umweltschaeden haben wir Menschen durch unser Verhalten verursacht. Oft lassen sie sich nicht rueckgaengig machen. Fuer ein Land mit 1,4 Millarden Menschen sind wir verpflicht , die Verantwortung, unsere Umwelt zu schuetzen, grosstenteils zu uebernehmen. Obwohl es alles bei uns nicht so einfach ist, loht sich mit Sicherheit, sich Gedanken ueber die Muelltrennung zu machen.

Ein weiterer Aspekt, der oft ins Gespraech kommt, ist Nachbildung in China. Obwohl es teilweise stimmt, hoere ich dieses Klischee nicht so gern: es ist ja krass, dass ihr ueber die Faehigkeit, alles nachzumachen verfuegt. Einmal war es sehr peinlich, als ich mit einigen deutschen Kommilitonen durchs Fernsehen erfuhren, dass irgendwo in China eine ganze Strasse durchaus gleich aussah wie eine in Oesterreich, was mich selber auch sehr erstaunte. In Deutschland ist es vollkommen anders. Man darf nicht, vor allem, die Gedanken eines anderen klauen. In der Wissenschaft kann ein Plagiat gegen Pruefungsordungen, Arbeitsvertraege oder Universitaetsrecht verstossen. Die nicht als Zitat gekennzeichnete Uebernahme fremder Texte ist beispielsweise in der Regel eine Verletzung von Urheberrechten. Einmal wurde ein Student ,der frueher in meiner WG wohnte, wegen des Herunterlandens von Musik zu einer Geldstrafe von ueber 1000 Euro verurteilt.

Nicht zu vergessen ist auch die Frage des Glaubens, in welchem Bereich sich ein grundsaetzlicher Unterschied zeigt. Als ich die 85-jaehrige Omi Frau Deters noch nicht kennengelernt hatte, konnte ich mir ueberhaupt nicht vorstellen, wie die Religion in Deutschland funktioniert. Frau Deters hat drei Kinder und ihr Mann ist seit 15 Jahren schon gestorben. Sie lebt auch seit langem schon ganz allein unten in ihrem Haus( ich wohnte im letzten Semester oben mit zwei anderen StudentInnen) und ist sehr selbststaendig. Sie hat sich sehr viel um mich gekuemmert und wir haben auch sher viel schoene Zeit zusammen verbracht ,deshalb nenne ich sie immer Oma. Trotz ihrers Alters sieht sie mit ihren grauen Haaren ganz fit aus und bringt immer alles zu Hause in Ordnung. Sie liest jeden Tag Zeitungen, trifft sich regelmaessig mit anderen aelteren Leuten aus einer Gemeinschaft, geht monatlich zum Frisuer und mag besonders gerne Dauerwelle. Ihre Kinder haben alle schoenen Beruf und besuchen sie oft. Sie ist sehr stolz darauf , dass alle ihre Kinder und Enkelkinder Abitur gemacht und ein Studium abgeschlossen haben. Damals als sie noch klein war, waere ihr leider nicht moeglich gewesen, eine Schule zu besuchen (wieder zurueck zum Thema).

Sie ist eine typische Katolikin, geht jede Woche einmal in den Gottesdienst und haelt bestimmte Gebote streng ein. Als ich einmal in die Kirche mitgehen wollte, hat sie mich gefagt, ob ich auch an Gott glaubte. Ueber meine Antwort” Eigentlich nicht” hat sie sich gewundert:” Wie lebt man denn in China? Woran glaubt ihr denn ?” So meine Antwort:” Wir haben natuerlich auch eigene Einstellung von Gut und Boese,die unseres Leben praegt. In China befinden sich Buddhismus, Tauismus, Islam, Christentum und andere Religionen gleichzeitig. Nun, die meisten , auch ich, haben keine feste Religion. Danach bin ich zum ersten Mal in die Kirche gegangen .Es hat ungefaehr eine Stunde gedauert und dabei hatte jeder Teilnehmer grosse Ehrlichkeit und Froemmigkeit im Gesicht . Niemand redete, lachte odernstoerte, alle hoerten ruhig zu. Ich glaube, dass alle sich Gott oeffneten und hoerten in diesem Momentn nur die Stimme ihres Herzens. Dieses Erlebnis hat mich wirklich beeindrukt. Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, was die Leute dachten, wenn sie sich knieten und zu Gott beteten, was ich noch niemals gemacht hatte. Nach dem Gottesdienst hat sie eine Kerze fuer ihren Mann angezuendet und ich fuer meinen Grossvater.

Als wir wieder zu Hause waren, hat sie mir zehn Gebote aus der Bibel gezeigt. Es war mir aufgefallen ,dass ich diesen Aussagen zum groessten Teil nur zustimmen konnte. Das Leben des anderen zu schuetzen , dem Ehepartner treu zu sein, das Eigentum des anderen zu achten, solche Weisheiten finden sich auch in unserer Kultur. Ich finde es sinnvoll, dass es fuer unsere Welt einen Massstab gibt, der groesser als alle menschlichen Massstaebe ist. Man kann sich an Gottes Getoten orientieren, weil man davon ueberzeugt ist, dass Gott nur Gutes fuer die Menschen will. Sie glauben auch, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, dass Gott die Toten zum Leben erwecken kann. Eines Tages muss man vor Gott Verantwortung fuer sein Handeln uebernehmen. So verliert man nicht die Hoffnung, auch wenn man an schwerer Krankheit leidet oder sterben muss.-------Das kann gut ein Vorteil des Auslandssemsters sein, andere Kulturen und Lebensweise kennenzulernen und etwas fuer sich selbst herauszufinden.

Auf Grund grosser kultureller und sozialer Unterschiede zwischen den beiden Laendern faellt mir nicht leicht, hier zurechtzukommen. Zur Mentalitaet der Deutschen gehoeren eigentlich Freundlichkeit und Hoeflichkeit, aber das bedeutet andererseits gewissermassen auch bestimmten Abstand. Hilfsbereit sind sie schon, allerdings verhalten sie sich im Vergleich zu uns relativ kalt und direkt. Ich habe das Gefuehl , dass man hier laengere Zeit braucht, um Freunde zu gewinnen. Man lernt sich schnell auf der Party kennen ,unterhaelt sich miteinander beim Biertinken ,dann bleibt das Verhaeltnis beim Gruessen stehen, und meinstens nicht weiter. In diesem fremden sozialen Umfeld geraet man leicht in Langweiligkeit und Einsamkeit . Der Faktor Heimweh trifft fast jeden Auslandsstudenten. Man muss aber selbst lernen, mit Einsamkeit richtig umzugehen ,sich die Zeit rationel zu verteilen und immer was fuer sein Glueck zu tun.

Was mich immer begeistert hat, ist kleine Praesentationen ueber chinesiche Kulturen und Landschaft zu fuehren. Dabei haben die deutschen Studierenden sehr grosses Interesse gezeigt. Da fuehlte ich wirklich sehr glueklich und stolz darauf, dass wir ihnen vieles ueber unseres Land informieren konnten und versuchten, ihr negatives Bild von den Klischees zu veraendern. Die Mehrzahl der Zuhoerer dachte vor der Praesentation vor allen Dingen nur an Kommunisten in China und behaupteten sogar, dass in China ueberhaupt keine Demokratie je existiert habe und alle Schriftsteller mit einer Schere im Kopf schreiben muessen, was natuerlich den Tatsachen nicht entspricht . Dennoch interessieren sich die Deutschen allgemein fuer unsere Sprache . Einmal hat ein sehr ehrwuerdiger und humorvoller Professor im Seminar zu allen Studenten geaeussert, dass er chinesische Sprache respektierte. Ausserdem ist es sehr interessant , dass manche Leute chinesische Schriften als Taetowierung auf dem Koerper haben, die oft gar keinen vollstaendigen Sinn haben. Es ueberraschte mich auch, dass einige Studenten 阴阳und 风水viel besser definieren konnten als ich und mache davon schon in der Schule Referate ueber unseren frueheren Praesident 毛泽东gehalten hatten.

Zudem macht es auch unheimlich viel Spass, an unterschiedlichen Kursen teilzunehmen. Frau Gowin kommt aus Russland und unterricht Syntax und Orthographie. Immer wenn ein Problem auftrat, das die deutschen Kommilitonen auch nicht nachvollziehen konnten, wandte sie sich grinsend an die chinisichen Studenten:” Sie wissen das bestimmt , unsere Gaeste.” Es ist mir merkwuerdig, dass sich die Muttersprachler selbst bei der deutschen Grammatik nicht gut auskennen konnten, so wie wir bei chinesicher Sprache. Eben so interessant wie bei dem Englischkurs. Da kamen die Studenten aus verschiedenen Laendern , z.B. Russland, Lettland, Brazilien, Suedkorea und alle sprachen ungewoehlich unterschiedliches Englisch. Ich musste wirklich lachen, dass alle deutschen Studenten mehr oder weniger mit gleichen Akzent Englisch sprachen . Das ist auch beim Deutschkurs passiert. Koreanische Studentinnen sprachen koreanisches Deutsch, russische russisches Deutsch. Ich weiss nicht, ob es ihnen auch auffaellig war, dass die chinesischen auf komischer Weise sprachen. Sprache ist wirklich Kunst eines Volks. Aber eine fremde Sprache gut zu beherrschen kommt mir kaum moeglich vor, aber es ist sehr gespannt , sich einer Spache immer zu naehen. Man versteht immer mehr gesteckte Witze hinter dem Ausdruck und wird dabei auch motiviert, mehr zu lernen. Eins muss ich noch betonen , dass die chinesischen Studenten im Allgemeinen mehr Schwaeche beim Sprechen zeigten , sowohl im Deutschen als auch im Englischen, obwohl wir ueber bessere Grammatik verfuegten und mehr Woerter kannten. Vielleicht haette man von Anfang an schon mehr sprechen und ueben sollen. Es liegt moeglicherweise auch daran, dass die anderen Studenten eher in der Lage sind, ihre Meinungen und Gedanken gut zu formulieren und frei auszudruecken. Diesen Punkt kann man auch im Seminar und im Alltagsleben erkennen. Der gegenseitige Respekt zwischen Dozenten und Studenten setzt voraus, dass sich die Studenten beim Referathalten oder Reagieren auf die im Unterricht vorkommenden Fragen sehr aktiv sind und dass sie durchs genaue Nachdenken ihre eingene Meinung und Beobachtungen frei aeussern zu wollen und duerfen. Meiner Meinung nach ist es wirklich gut, dass in Deutschland alles diskutiert wird . Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu aeussern und verbreiten. Hier findet sich keine Zensur und jeder Stimme zaehlt. Hier nennt sich als Beispiel die Demonstration gegen Studiengebuehren im lezten Semster in Vechta. In Deutschland muessen bisher nur noch die Studierenden in den beiden Bundeslaendern Niedersachen und Bayern Geld fuer ihr Studium bezahlen, wogegen die Studenten an der Uni Vechta am 21.November 2012 auch stark demonstratiert haben. Dabei haben sie Plakate, woauf Schlagwoerter wie “ Reiche Eltern fuer alle, Du bist arm, bleibst du dumm, Bildung ist ein Recht, ein Luxus, Sparst du noch oder studierst du schon? Hast du mal 758, 10 Euro ? Bildung ist keine “ standen, an gut sichtbaren Stellen befestigt .Boxen, Musik, Lautsprecher, Rede zu halten, durch die Strasse zu ziehen, alles Moegliches wueden getan, damit Studiengebuehren abgeschaffen werden koennte. Dagegen hatte die Polizei natuerlich nichts zu sagen.

Es ist auf jeden Fall sehr spannend, im Ausland zu studieren, denn es im Prinzip immer was Neues zu entdecken gibt. Allerdings muss man auch immer bereit sein, verschiedene moegliche Probleme immer selbststaendiger und selbstbewusster zu behandeln. Z.B. kostet das Leben in Deutschland viel mehr Geld als bei uns in China. Um die Lasten der Eltern zu erleichtern ist es sinnvoll, neben dem Studium zu jobben. Dabei koennte man natuerlich ueber den Schreibtisch hinaus auch soziale und gesellschaftliche Erfahrungen sammeln und ins Alltsagsleben des Deutschen hineinsehen . Im Hinblick auf die Finazierung des Studiums sind uns die deutschen Studenten ein gutes Vorbild. Die meisten sind unabhaengiger von den Elten und unterstuetzen sich finanziell mehr oder weniger durch eigene Arbeit im Unternehmen oder in der Gastronomie. Die Uni Vechta selbst bietet den Studenten auch viele Moeglichkeiten, an der Uni als Fachrat usw. Geld zu verdienen.

Before man ins Ausland kommt, erwartet man natuerlich zunaechst den grossen Fortschritt beim Spracherwerb. Nirgendwo lernt man eine Sprache als im Land selbst, sagt man. Es kommt aber mehr darauf an, wie viel man sich darum bemuehet hat. Leider haben sich meine Deutschkenntnisse nicht so viel verbessert wie meine Kochfertigkeit. Aber ich freue mich schon darueber , dass die deutsche Sprache wirklich sehr schoen ist und das Klischee, dass die Deutschen humorlos sind, gar nicht wahr ist. Zumindest hat mein deutscher Aufenthalt mich ueberzeugt und mein Interesse erweckt, sich immer weiter und tieferer mit dieser Sprache zu beschaeftigen. Wenigtens hat man so viel spannede Dinge miterlebt , was u.a. auf die eigene Persoenlichkeit grosse Einfluss ausueben koennte.

Uebrigens, gestern Abend hat meine WG fuer meinen Mitbewohner Martin, der gerade mit seinem Master fertig ist ,eine Abschiedsparty gemacht. Er zieht heute aus und wird bald Grundschullehrer.

Ich habe ihn eine Rotstift geschenkt und damit viel Spass gewuenscht. Solche wichtigen Momente im Leben muss man wirklich richtig feiern . Es war aber ein bisschen traurig und schwer, irgendwann muss man gehen, ich auch , nach der Ueberpruefung seines Zimmers von dem etwas spiessigen Hausmeister.

Quellen: http://www.stern.de/wissen/gesund_leben/ernaehrung_vegatarier.html

http://www.ask-eu.de

Almuth Hirth, Christoph Maissack , Johanna Moritz: Tierschutzgesetze. Kommentar. Verlag Franz Vahlen, Muenchen 2007.

Heiko Doedens, Heiz-Josef Dornbusch: Entwicklung bei den Systemen der getrennten Sammlung. In:Muell und Abfall. Fachzeitschrift fuer Behandlung und Beseitigung von Abfaellen.Schmidt, Muenschen 37.2005,6,S.301-308.

Julia Knop: Die grossen Fragen der Menschen. Verlag Herder GmbHFreiburg im Breisgau 2009, S.46-51.

Ka Zhang

30.06 2013